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1960

Leuchtturmwärter im Bilde

Sechs Leuchtturmwärter

Bis 1990 bestand das Team der Leuchtturmwärter aus sechs Mann, die einander in Tages- und Nachtdiensten abwechselten.

Oben ist Kaffee

Jeder Dienst begann mit dem Ersteigen der Treppen. Einmal oben angekommen, wurde Kaffee gekocht und die Apparatur kontrolliert.

Lampe automatisch

An der Drehfunktion der Lampe mussten die Männer nichts tun, das funktionierte automatisch. Jedoch mussten die Leuchtturmwärter die Lampe ab und zu putzen.

auf der Suche

In ihrem Dienst behielten die Wärter alles im Blick: große und kleine Schiffe, Freizeitschiffer. In Notfällen mussten die Leuchtturmwärter die Rettungsboote alarmieren und den Kontakt zur Küstenwache halten.

Nur eine Straßenkarte

Probleme auf See entstanden nicht nur bei schlechtem Wetter. Nicht jeder auf dem Meer ist immer gleich gut gewappnet. Einmal passierte es, dass ein kleines Schiff auf dem Vliehors strandete. Die Leute hatten nur eine Straßenkarte der Niederlande bei sich.

Funf blaue Badehosen

Aber auch an Land schauten die Leuchtturmwärter nach dem rechten. Der Leuchtturm wurde an einem emsigen Sommertag angerufen. Ob der diensthabende Leuchtturmwärter nach einem verirrten kleinen Jungen mit einer blauen Badehose Ausschau halten könne. Er sah rund fünf Jungen mit blauen Badehosen!

Quatschen mit den Schiffen

Auch wenn keine Menschen in Not waren, langweilten die Leuchtturmwärter sich nicht. Über Funk konnte mit den vorbeifahrenden Schiffsbesatzungen immer ein kleiner Schnack gehalten werden. Die herrliche Aussicht sorgte dafür, dass es immer etwas zu genießen gab. Das alles machte die Arbeit auf dem Leuchtturm sehr angenehm.

Jetzt unbemannt

Nach 1990 übernahmen Geräte immer mehr die Arbeit der Leuchtturmwärter. Heute ist der Turm unbemannt, die Radarbilder und der Funkverkehr werden vom Brandaris auf Terschelling übernommen.